Es gibt Orte, die man nicht einfach betritt – man spürt sie.
Unsere Ikosaeder‑Räume gehören genau dazu.
Die besondere Form des Ikosaeders ist seit Jahrhunderten Teil der heiligen Geometrie. Sie steht für Harmonie, Ausgleich und die Verbindung zwischen Mensch und Natur. Doch auch ohne spirituellen Hintergrund lässt sich ihre Wirkung erleben: Die klare Geometrie, die sanften Winkel und die natürliche Materialität schaffen eine Atmosphäre, die sofort Ruhe einkehren lässt.
Ein Ikosaeder ist mehr als ein Raum.
Er ist ein Gefühl.
Hinter der Schreinerei Schwerter steht ein Team, das Holz nicht nur verarbeitet, sondern versteht. Seit 1998 führt Thomas Schwerter den Betrieb mit Leidenschaft, handwerklicher Präzision und einem feinen Gespür für besondere Projekte. Über die Jahre ist eine Werkstatt entstanden, in der Erfahrung, Kreativität und Liebe zum Detail zusammenkommen.
Stille. Der Mond scheint, wirft dreieckige Schatten in den Raum. Hebe deine Hände und empfange, denn du bist der Erde enthoben und dem Himmel näher.
Heilig, heilig, heilig, denkst du und heilig ist was dich umgibt. Wer schuf die Perfektion des Raumes, das Wunder der Geometrie, der heiligen Mathematik? Wer, außer dem göttlichen kann diesen platonischen Körper geschaffen haben?
Zwanzig Dreiecke, mit dreißig Kanten, zwölf Ecken und an jeder stoßen fünf Seiten zusammen.
Leicht schwankt der Raum, getragen von der Kraft des Mammutbaumes.
Sanft wiegst du dich wie von einem Windhauch angetrieben. Deine Seele zieht dich nach oben, dein Körper nach unten und du dazwischen, frei, rein und still.
Du sitzt in einem Ikosaeder, einem Körper wie eine Raumkapsel, ein Baumhaus. Unter dir deine alte Welt und hier oben fühlst du dich wie entrückt, als wenn du dich aufgemacht hättest, den Himmel zu suchen.
Du kannst gar nicht anders, öffnest im Schneidersitz deine Arme, lächelst und weißt, dass hier alles auf Loslassen und Empfangen eingestellt ist. Ja, hierhin kommst Du, wenn du deiner Seele einen Besuch machen möchtest. Hier magst du nichts mit hinnehmen, weil du spürst, dass man im Himmel keine Koffer braucht.
Dann, in deinem Schweigen, spricht deine Seele für dich, gibt deine Anliegen weiter und stellt dir die Fragen, deren Antworten du unten vielleicht aus dem Weg gingst.
Wenn du wieder unten bist, auf dem Boden, der dich die ganzen Jahre getragen hat, fragst du dich, wie lange du weg warst. Ist da oben denn die Zeit stehen geblieben? Hatte sie überhaupt eine Berechtigung zu sein?
Du machst ein Foto und doch kannst Du nicht festhalten, was Du erlebt hast.
Eindrücke vom Armin Torfhan (Schriftsteller)
Andrea Teichmann